Welcher Kite passt heute?
Gewicht eintragen, und der Rechner sagt, welcher Kite zur aktuellen Windlage passt, welcher als zweiter mitgehört und welcher Tag sich lohnt.
Die aktuellen Werte werden geladen…
Das hier ist ein Richtwert, keine Empfehlung. Die Fläche hängt außerdem an Boardgröße, Kite-Typ, Können und Tagesform. Zwei Fahrer mit gleichem Gewicht liegen leicht zwei Quadratmeter auseinander, und beide haben recht.
Entscheide vor Ort und nicht am Telefon. Wer unsicher ist, nimmt einen kleineren Kite: unterpowert ist ärgerlich, überpowert ist gefährlich.
Wie gerechnet wird
Die nötige Fläche fällt ungefähr mit dem Quadrat der Windgeschwindigkeit. Doppelter Wind heißt grob ein Viertel der Fläche. Mit dem Gewicht steigt sie dagegen fast geradlinig: Wer zehn Prozent mehr wiegt, braucht rund zehn Prozent mehr Kite.
Als Bezug dient ein Fahrer mit 75 kg auf dem Twintip. Von dort rechnet der Rechner auf dein Gewicht um. Für ein Foil setzt er rund 60 Prozent der Fläche an und lässt es schon ab 7 Knoten mitlaufen – am Salzhaff ist das kein Detail, sondern der Unterschied zwischen Fahren und Zuschauen.
Was das Können ändert
Die Auswahl verschiebt zwei Dinge, und zwar an beiden Enden.
Ab wann etwas geht. Wer länger fährt, bringt ein Brett auch bei zwei Knoten weniger ins Laufen. Wer lernt, braucht etwas mehr Wind und vor allem gleichmäßigeren. Deshalb fallen bei „Anfänger” Stunden aus der Liste, die bei „Fortgeschritten” noch mitzählen.
Bis wohin die Empfehlung reicht. Über 18 Knoten ist das Haff kein Übungsrevier mehr, dort endet die Empfehlung für Anfänger. Für Aufsteiger kommt ab 25 Knoten der Hinweis, dass es weniger um die Kitegröße geht als um Erfahrung.
Für Anfänger zeigt der Rechner außerdem nur die untere Hälfte der Spanne. Ein kleinerer Kite verzeiht mehr, und im Zweifel ist das die richtige Richtung.
Das sind Erfahrungswerte, keine Messungen. Sie stehen an einer Stelle im Code und lassen sich ändern, wenn sie sich als falsch erweisen.
Warum die Böe entscheidet, nicht das Mittel
Der Rechner nennt die Größe zum Mittelwert und die zur Böe. Wähle nach der Böe. Ein Kite, der bei 14 Knoten angenehm zieht, ist in einer 24er-Böe kein angenehmer Kite mehr.
Das ist hier kein Randfall. Am Salzhaff liegen die Böen regelmäßig weit über dem Mittel, besonders bei östlichen Richtungen, wo der Wind über Land kommt und von Bewuchs und Bebauung zerlegt wird. Wie die Zahlen zustande kommen →
Warum manche Tage fehlen
In der Liste der nächsten Tage steht nur, was auch ein Revier hat. Ein Tag mit 25 Knoten aus Südost ist kein guter Tag, sondern einer ohne passenden Spot – an solchen Richtungen läuft am Haff nichts.
Über zehn Jahre lagen 57 Prozent der Tagesstunden unter 10 Knoten. Eine leere Liste ist deshalb keine Panne, sondern eine ehrliche Auskunft. Die Reviere im Vergleich →